Sonntag, 8. November 2009

Familienwochenende, plus etwas Kultur

Heute mal ein "Tagebuchblog" - sozusagen - für Menschen, welche sich
über liegengebliebene Projekte, mangelnden Kontak oder einfach nur so
über mich wundern (ich glaub ja eher an Neugier ;-))
Kurz und knapp, diese Wochenende waren wir bei dem Teil der Familie,
den es in Richtung Rhön verschlagen hat - eine Gemeinsamkeit gabs fuer
alle Beteiligten, nämlich die riessige Pause zwischen den Besuchen
(fast ein Jahr).
Somit war dann auch nicht weiter verwunderlich, dass die Zeit von
Donnerstag bis Sonntag schnell verflog. Wenn man schon mal in der Ecke
ist wurde dann auch mal die Wartburg (inkl. MDR-Dreharbeiten mit
Jürgen von der Lippe, Lutherstube, Ausstellung), Eisenach-City,
Burschenschaftsdenkmal, Jugendstil-Villen, die Kirchenburg in Ostheim,
Wasserkuppe etc. angefahren... Wetter war auch ok.
Die Bilderchen sind Schnappschüsse vom Mobiltelefon.


Samstag, 24. Oktober 2009

Merkel II - Mannschaft mit Makel

Die Minsterposten wurden wie folgt verteilt:

- Finanzministerium: Wolfgang Schäuble (CDU)
- Verteidigungsministerium: Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)
- Arbeitsministerium: Franz Josef Jung (CDU)
- Gesundheitsministerium: Philipp Rösler (FDP)
- Wirtschaftsministerium: Rainer Brüderle (FDP)
- Innenministerium: Thomas de Maizière (CDU)
- Umweltministerium: Norbert Röttgen (CDU)
- Kanzleramtschef: Ronald Pofalla (CDU)
- Familienministerium: Ursula von der Leyen (CDU)
- Agrar- und Verbraucherministerium: Ilse Aigner (CSU)
- Bildungsministerium: Annette Schavan (CDU)
- Justizministerium: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)
- Verkehrsministerium: Peter Ramsauer (CSU)
- Entwicklungsministerium: Dirk Niebel (FDP)
- Außenministerium: Guido Westerwelle (FDP)
- Bundeskanzlerin: Angela Merkel (CDU)

Gesichter und etwas Background bei der tagesschau.

Wenn ich mir das so betrachte, wird mir Angst und Bange....
Einziger Trost, ich habe keinen von denen gewählt. Aber ihr! Also jammert nicht.
Westerwelle als Außenminister mit Außenwirkung, gutem Verhalten gegenüber kritischer Presse, tolle Sprachkenntnisse gepaart mit tollen, neuen Möglichkeiten des Damenprogramms bei Reisen in den Nahen-Osten, oder ähnliche Länder, welche für ihre liberale Haltung bekannt sind. Frohes Verhandeln! Gut gewählt. Sind ja nur unsere Interessen.
V.d.L., ist mir schlecht.
Rente ab 67, für die Jungs, würde mir auch gefallen.
Wirkliche Begeisterung löst kein Kanditat aus, Lichtblicke sind vielleicht noch, mit viel gutem Zuspruch, Brüderle und Leutheusser-Schnarrenberger....
Man darf gespannt auf die "Stärkung des Urheberrechts" warten, ich orakel mal eine Enttäuschung.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Killerspiele, Problem tradionell gelöst!

Da läuft es mir doch kalt den Rücken runter.... wie schön, und ich dachte schon man besinnt sich garnicht mehr auf gute, alte Wege der Problemlösung. Doch ein Aktionsbündnis gibt Grund zur Hofnung...


Bringt doch am besten noch Bücher von allen Autoren mit, die Menschen sterben lassen, oder gleich alles was unharmonisch ist. Back to the Roots mal anders. Danke.

Da ja dann alle Probleme nachhaltig gelöst sind, schlagartig alle "Kinder" wieder Halt in ihren Familien finden, wird eine Welle der Harmonie um sich greifen. Alles wird gut.

*boah regt mich das auf* Es wird einfach nichts begriffen. So eine Aktion löst doch troz aller Betroffenheit, im Gedenken an die Opfer, keine Probleme. Schon garnicht mit so einer Aktion die locker aus dem dritten Reich oder einem indizierten Spiel sein könnte.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Mitmachen: Offener Brief an die FDP. Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse

Mitmachen: Offener Brief an die FDP. Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse

Hier geht's zum Artikel beim FoeBud.

Direkter Link zur Petition. Bitte unterstuetzen.

Geschockt - Albtraum Atommüll

Ich sitze gerade vor arte, sehe die Dokumentation "Albtraum Atommüll", sprachlos angesichts der Bilder und vorallem der Konsequenzen fuer Alle. Eric Guéret & Laure Noualhat ruetteln einen echt wach, und ich kann nicht behaupten, dass ich das Thema naiv betrachtet habe. Ich bin immerhin zu Zeiten von Demos gegen Wackersdorf und Hanau gross geworden....Chernobyl durfte ich als Schueler erleben...
Interessant ist auch, wie weit die "Abgase" von Le Hague beim zerschneiden der Brennstaebe reichen, quasi vor unsere Haustuer. Das Thema Gorleben wird auch bedient...200.000 Jahre...6000 Generationen die WIR schuetzen muessen....ganz wichtig ist Vertrauen....????

Die Doku schaerft die Sinne - seht sie euch an.

P.S.: was mir auch noch in den Sinn kommt...
...und Elektrofahrzeuge werden gehypt, ich koennte kotzen...wo ist die Recyclingloesung fuer die Batterien? Wie war das mit dem Gluehbirnenverbot und der Entsorgung der Sparbirnen??? *nix gelernt*

Posted via email from back to root ;-)

Mittwoch, 30. September 2009

Kommentarfunktion!

Absofort gibt es eine Kommentarfunktion. Viel Spass!

Montag, 28. September 2009

Wahlkater

Die Wahl war die erwartete Farce. Eine grottige Legislaturperiode,
viele Einschnitte in die Buergerrechte und ein noch viel schlechterer
Wahlkampf.
Gewinner sind eigentlich nur die Linke und die Piraten. Zuwaechse bei
anderen Parteien, lassen nur den Schluss zu, dass die Waehlerschaft
noch immer nichts dazu gelernt hat.
Schade. Schwarz-Gelb wird sicher noch schlimmer....

Montag, 14. September 2009

Update Proxy-Chain

Diesmal technisch... Sonntag war wieder Basteltag.
1. Jabber-Server entsorgt, zuviele Resourcen belegt, zu wenige Nutzer; und weg damit.
2. Proxy-Chain geupdatet; d.h. die Kette aus bfilter (Anti-Werbung), zipproxy (Kompression aller Inhalte) und squid (Cache). Squid musste tinyproxy weichen, caching brauche ich an dieser Stelle nicht. Anmerkung: Brauche ich für Mobilfunkverbindungen oder wenig Bandbreite.

Zahnärzte die 3.

... so, auch der dritte Termin (am Freitag) bei den Zahnärzten im Gutenberg-Center verlief einwandfrei.
Hoffe jetzt auf längere Pause.

Mittwoch, 5. August 2009

zahnÄrzte im Gutenberg-Center Mainz

zahnÄrzte im Gutenberg-Center Mainz

Praxistest sozusagen...
1. Homepage, nix auszusetzen : http://www.einfachgutezaehne.de
2. Terminvereinbarung, nett, schnell, alle wichtigen Informationen erhalten, inkl. Tipp zur Wahl des Parkplatzes. Termine waren sogar kurzfristig zu haben. Und "Wir haben keine Wartezeiten, seien bitte bisschen eher hier."
3. Gut geparkt, Termin um 15 Uhr, 14:45 Uhr dort gewesen, da erstes Mal, Infobogen ausgefuellt....kleine Aufmerksamkeit, in Form eines Kulis und nem Einkaufschip. Achja, man konnte sich für einen kostenlosen SMS Erinnerungsservice registrieren lassen.
4. 2mal umgeblättert.....drangekommen....
5. Behandlung, Doc und Helferin freundlich, höfflich und nett (wie alle anwesenden). Die meiste Zeit hat das Warten auf Betäubung und später Aushärten der Füllung in anspruch genommen.
6. Fertig. 15:43 Uhr. War keine kleine 08/15 Aktion, und man hatte Gefühl, dass sich Zeit genommen wird (nur für den Fall aufkommender Fragen ;-)
So...jetzt mal warten wie es sich entwickelt.

Ergänzung:

Beinahe vergessen...."Wartezimmer", netter ca. 52" LCD, bequeme Sessel, Klima...

Montag, 27. Juli 2009

...Alltag is back...

So, mal ein Artikel mit denglischer Überschrift. Kurzer Überblick, weshalb es in letzter Zeit ruhig war.

Dem wenig erbaulichem Juni folgte ein voller Juli.

Den Anfang machte die Flucht vorm Rheinland-Pfalz-Tag in die Eifel; RPR.1 Bühne vorm Fenster, braucht kein Mensch, vorallem schon eine Woche vorher Arbeiten und gesperrter Parkplatz, also wir waren dann erstmal weg. Eine kleine FeWo hatte es uns angetan, diese war auch echt sehr schnuckelig und die Vermieter top.

11. Juli: Beerdigung meine Großmutter in Rheinfelden D/CH. 350km einfache Strecke (inkl. einsammeln der Mitfahrer) mit Sack und Pack, Mietwagen (4 Erwachsene und 2 Kleinkinder). Morgens hin, Abends zurück. Anstrengend, aber für uns (!) machbar; wir scheinen mit einem besonders seltenen Gen gesegnet zu sein, was wohl bei der Vererbung einen Bogen um andere Familienmitglieder gemacht hat.
Die Beerdigung war einfach nur gruselig, eine Steigerung zu der meines Großvaters vor einigen Jahren. Relativierend könnte ich sagen, daß ich vorbelastet bin was Qualitätstandards und Beerdigungen angeht. - Kurz gesagt: Ich konnte bei dieser "Veranstaltung" keine Gründe finden/feststellen, die den fast vierwöchigen Aufschub begründen würden/könnten. Armselig.

13. Juli: 4:30 Uhr erblickte der Nachwuchs eines Freundes die Welt. Nochmals alles Gute der jungen Familie ;-)

13. Juli: Aufbruch nach Austria, Loipersdorf Spa & Conference Hotel ****. Nein, erstens nicht größenwahnsinnig (z.B. bei start.de günstig) und zweitens troz der langen Fahrt, immerhin gute neun Stunden, der erholsamste Urlaub ever!







22. Juli: Rückkehr nach Verlängerung (Was natürlich sehr schwer gefallen ist ;-)).

27. Juli: Alltag strikes back....

(Die Rechte an den Bildern habe ich, die Panoramen wurden von mir mit Hilfe von autostitch erstellt.)

Montag, 22. Juni 2009

...und die Sonne scheint dazu...

... am 13.06. einen geliebten Menschen* verloren und heute, 22.06., musste "unser" geliebter Hund eingeschläftert werden. Drecks Monat.

-Ende. (Bild und *, nach "continue/weiter"...)

Donnerstag, 11. Juni 2009

Frisch

...so...Version 2.8 von Wordpress....

Montag, 8. Juni 2009

Bild vs. Piratenpartei -ohne Worte-

Leider erst heute entdeckt:

Bild nennt Piratenpartei "Gaga-Verein".

Der Kompetenz nächster Beweis:

Zitat:
Die „Piraten“ wollen ins Europa-Parlament! So nennt sich eine Partei von jungen Leuten, die zwar keine Seeräuber sind, sich aber für das freie Herunterladen von Film und Musik im Internet einsetzen. Online-Piraterie eben.


Ziele der Piratenpartei

Naja, bei Bild scheint man ja nicht recherchefähig zu sein. Hetzer.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Fundstück - Wurzeln

Aus der ZEIT online Kommentare:



Als sie Kinderpornografieseiten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich habe diese Inhalte ja nicht konsumiert.
Als sie Raubkopiererseiten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich habe ja nicht raubkopiert.
Als sie Blogs mit gesellschaftskritischen Inhalten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht gesellschaftskritisch eingestellt.
Als sie die Seiten von Oppositionsparteien und Gewerkschaften sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht in der Gewerkschaft oder in so einer Partei.
Als sie das Grundgesetz ausser Kraft gesetzt haben, gab es kein Medium mehr über das ich hätte etwas sagen können.


(Autor: "Lord Helmchen", Original von Niemöller)

Dienstag, 28. April 2009

Nein, wirklich?

Nur falls es jemandem entgangen sein sollte... man erwägt eine Echtzeitüberwachung. OMG. Wer hätte das gedacht?

Hier der Link zum Artikel bei heise.

Ein Zitat als Beispiel:
"...Staudigl bestätigte in diesem Kontext, dass jeder Nutzer mit Strafverfolgung rechnen muss, wenn er dabei beobachtet wird, eine geblockte Webseite abzurufen..."


Interessant sind auch die Widersprüche von VdL und Staudigl, also einfach mal heise lesen.

Warum es um Zensur geht

Von Jens Scholz, Link:



Warum es um Zensur geht
Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz "erwischt" wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder - wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist - ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.

Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie "versehentlich" die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch "mittelbare" Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war - so sagt sie zumindest - sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel "Kampf der Kulturen" drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

Den Artikel komplett copy/pasten, ganz egal wo wiederveröffentlichen, per Mail verschicken oder in Foren posten ist ausdrücklich erlaubt (Bitte mich aber als Autor nennen. Ein Link hierher wär zwar lieb, muss aber nicht.)


Von Jens Scholz, Link.

Mittwoch, 25. März 2009

Mainz - Abgeordnete wollen Diätenerhöhung

Der Mittelstand macht Kurzarbeit, die Lebenshaltung wird troztdem teurer, doch die Abgeordneten wollen eine Diätenerhöhung. Externer Link. Feingefühl war wohl grad mal aus.

Bitte bei nächster Wahl ebenfalls berücksichtigen.

Netzsperren, Legenden und Zahlenspiele

Lesenswerter externer Link zum Thema... wie passend, NACH dem Beschluss Netzsperren einzuführen. Vielleicht hätten sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt? Aber nein.... wieder werden die Grundrechte eingeschränkt... anstatt sich mal zu informieren.
Allerdings tragen die Medien, auf Grund ihrer grottigen Berichterstattung dazu bei, dass nie von den Schattenseiten der Netzsperren berichtet wird.
Dabei wird möglicherweise das abscheuliche, widerliche, indiskutable Thema Kinderpornographie mit zynischem Kalkül dazu genutzt, das Internet regulieren zu wollen.

Im lawblog, "Die Legende von der Kinderpornoindustrie". (Und bitte einen Blick in die dortigen Kommentare werfen!)

Denkanstoss, zu den Netzsperren, einfaches Beispiel, externer Link.

Die Sperrlisten sollen ja geheim sein, geheim = keine Kontrolle, werden Listen öffentlich, siehe aktuelle Situation mit wikileaks -> direkter oder indirekter Druck auf Informanten/Hoster/Domain-Holder, Links zu wikileaks werden herausgenommen, spaeter vielleicht auch gesperrt...??? Jetzt verstanden? Alles unter dem Deckmäntelchen der KiPo-Filter... wie war das nochmal mit dem Kontenabgleich?

Update:

Noch etwas gefunden zu den Zahlenspielen des Familienministeriums...externer Link. Scheint jemand nicht rechnen zu können. Woher hat Tante vdL ihre Infos???

Und weiter geht es beim Spiegel.... Guttenberg drückt aufs Tempo... Gesetz noch vor der Wahl. Externer Link. Herr Guttenberg kennt obige Zahlen wohl ebenfalls nicht.


Update 2:


Der tagesschau dämmert es zu spät. "Die Aussagen von der Leyens stimmen nicht". (externer Link)

Und die FAZ trifft es auf den Kopf, zumindest was das eigene geschreibsel angeht. "Zum Heulen". (externer Link)

Mittwoch, 18. März 2009

Aktuelle Ereignisse

Der Fall Winnenden wird natürlich wieder dazu genutzt um den Überwachungsstaat voran zu bringen, was den Angehörigen der Opfer nichts bringt, nichts ungeschehen macht und solche unbegreiflichen Taten nicht verhindern wird.

Ich schließe mich dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar an, und hoffe das es keinen überstürzten Aktionismus gibt.

Andere "Highlights" mit Potential:

Frau Harms möchte "nur" für die Strafverfolgung die Onlinedurchsuchung. Ich verweise gerne an meinen Artikel zur Kontenabfrage - "nur", als ob erweiterte Möglichkeiten nicht auch genutzt werden würden.

Interessantes Interview im Hamburger Abendblatt vom 14.03.2009. Äußerst lesenwert, hier mal ein paar Zitate als kleine Lesemotivation:

- Amokläufer : "...wird es eine schlüssige Erfolgsformel zur Vermeidung solcher Ereignisse nicht geben können."
- Zitat zu Datenschutz und Onlinedurchsuchung: "Erkenntnisse aus diesen technischen Durchsuchungen werden nur in wenigen Fällen genutzt - und natürlich unter Wahrung der Beschuldigtenrechte im Ermittlungsverfahren. Aber mir kommen solche Diskussionen ohnehin etwas merkwürdig vor." "Einerseits regen sich die Leute über mögliche Online-Durchsuchungen auf, andererseits geben sie ihre Daten überall freigebig preis."
(Anmerkung von mir: Aber eben freiwillig auf eigenen Wunsch, ich halte das schon für einen kleinen Unterschied)

Achja, "Wer nicht kämpft, hat schon verloren" - hätte ich fast vergessen.

Also selber lesen und Urteil bilden.


Frau Merkel zu Netzsperren beim DLF.
In der Mitte des Interviews - "...Sperrung von Seiten. Ich gehöre, ehrlich gesagt, zu denen - ich hab das auch mit dem französischen Staatspräsidenten besprochen, die immer wieder überlegen: Kann man nicht doch etwas tun? Einfach nur mit der Freiheit des Internets zu argumentieren, wird uns letztlich auch nicht weiterhelfen."


Und last but not least Frau von der Leyen beharrt auf Netzsperren. Ihre Argumentation ist stellenweise gruselig....sie will erbittert weiter kämpfen (Seitenhieb Richtung Frau Zypries), hier mal sinngemäß einige Auszüge...es ist sogar von Massengeschäft die Rede..."Wenn andere Länder Blockaden einbauen können, warum nicht Deutschland?", "Kinderschutz wichtiger als Kommunikationsfreiheit", "Provider sollen sich freiwillig verpflichten" - schöne Formulierung.

Gegen Spam, Produktpiraterie wird nicht so vorgangen, peinlich - in Zeiten einer Weltwirtschaftskrise... der Schaden geht sicher in die Milliarden. Aber man ja hat keine populistischen Aushängeschilder.

Dienstag, 17. März 2009

Kontenabfragen

Da die vereinfachte Kontenabfrage gerne als Beispiel von Ausweitung und Aushöhlung von Grundrechten herangezogen wird, hier mal eine Zusammenfassung seit ihrer Einführung. Es natuerlich nur eine Unterstellung, dass Netzzensur, Vorratsdatenspeicherung und die Onlinedurchsuchung eine ähnliche Karriere machen werden.

tagesschau Kommentar vom 23.03.2005 19:18 Uhr, Tenor: Karlsruhe beruhigt, kein Missbrauch, nur Finanzamt darf einsehen. (Was nicht zutrifft, siehe Gesetzesauszug am Ende des Artikels)

tagesschau vom 22.04.2005 17:31 Uhr, Tenor: Bericht unter "Wirtschaftliches", die Folgen des Steuerehrlichkeits-Gesetzes werden erwaehnt, hohe Kontenabfragen.

Bericht bei mittelstanddirekt.de vom 08.04.2008, Tenor: noch mehr Abfragen, 120000 laut BaFin legitim.

Und nun zum Gesetz selbst KWG Paragraph 24c. Interessant u.a. folgende Sätze "Die Bundesanstalt prüft die Zulässigkeit der Übermittlung nur, soweit hierzu besonderer Anlass besteht."
- Ohne Worte -

Die aktuellen Entwicklungen sollten einmal mehr nachdenklich stimmen.

Gewaltätige Jugendliche in GB

Gewalt von Jugendlichen in GB (siehe telepolis).

Bericht des Youth Justice Board als PDF-Datei.

Was nicht direkt ersichtlich im Bericht steht:

5.428.584 Gesamtzahl Jugendlicher in GB
277.986 Vergehen (5,12%) begangen von 146.526 Tätern (2,7%).

Seit 1997 um ein drittel gestiegen, troz der vielen, teils massiven Massnahmen, steigt die Zahl der Täter weiterhin an. Weibliche Täter z.B. um 10%.

Dienstag, 3. März 2009

Schweine-Kollegen

Langsam bin ich es leid (und meine hygienisch-einwandfreien unmittelbaren Kollegen/-innen natuerlich auch).

Was ist so schwer an der Nutzung einer Klobuerste?????

Verschissen ist kein Ausdruck fuer das,  was einem heute in der linken Kabine, geboten wird. Toll gemacht. Alte Ferkel. Ist ja nicht das erste mal. Eine Frage fuer den Psychologen, gibt es den stressbedingten Verlust von Kinderstube und Hygieneerziehung? Wenn ja, hier scheint es einige Studienobjekte zu geben...

Dank der liebevollen Keramikverzierung haben unsere Besucher und Kunden gleich den richtigen Eindruck.

Des Admins zweitliebste Spezies sind die Nicht-Haende-Wascher-im-Stehen-Pinkler. Schoen das ihr die Fluessigkeits- und Feststoffablagerungen eures Gemaechts via Tuergriffe, Tastaturen und dem persoenlichen Haendruck allen zu Gute kommen lasst. Danke!

*sowas von angeschissen*

Mittwoch, 18. Februar 2009

Facebook - Rueckzieher

Facebook - Rueckzieher
Wie hier zu lesen ist, macht Facebook einen Rueckzieher was seine Terms of Service angeht; sie sind jetzt wieder auf dem Stand vom 23. September 2008.

Man gelobt Besserung und moechte die Nutzer an den neuen ToS mitwirken lassen. Ansonsten viel Schoenfaerberei und Wischi-Waschi...

Aber wieder ein Beleg fuer die Wichtigkeit von freien Medien und freier Meinungsaesserung wichtig sind -> Einflussnahme.

Dienstag, 17. Februar 2009

Chaos Computer Club veröffentlicht Vertrag zur Internetzensur – BKA-Sperrliste soll geheim bleiben

Link zum Artikel:
http://ccc.de/updates/2009/filter-pm?language=de

Zitat:


Chaos Computer Club veröffentlicht Vertrag zur Internetzensur – BKA-Sperrliste soll geheim bleiben

13. Februar 2009 (presse@ccc.de)
Der Chaos Computer Club (CCC) veröffentlicht den Vertragsentwurf [1], den das BKA mit den Internet-Service-Providern (ISPs) schließen möchte.

Die ursprünglich von Familienministerin von der Leyen vorgeschlagene Ausblendung bzw. Sperrung von Webseiten soll durch einen Vertrag zwischen dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Internet-Service-Providern (ISPs) als Zugangsanbieter zum Internet durchgeführt werden. Der dem CCC zugespielte Vertrag, der den ISPs bereits unterschriftsreif zugestellt wurde, verpflichtet die ISPs, ihren Kunden den Zugang zu einer geheimen und somit nicht rechtsmittelfähigen Liste von Domains zu verwehren.

Der Vertragsentwurf verpflichtet die ISPs, die nur werktags vom BKA übermittelten Zensurlisten geheimzuhalten. Somit sieht sich der CCC in seinen Befürchtungen [2] bestätigt, dass Frau von der Leyen zusammen mit Innenminister Schäuble und dem BKA eine Vorzensur ohne gesetzliche Grundlage einzuführen versucht.

"Der hier vorliegende Versuch des Bundesinnenministers, eine ´freiwillige´ Vorzensur ohne gesetzliche Grundlage zu schaffen, ist ungeheuerlich. Flankiert durch die Bundesfamilienministerin von der Leyen wird hier das Thema Kinderpornographie instrumentalisiert, um eine Zensurautomatik für Internetseiten einzuführen. Mit dem vorliegenden Vertragsentwurf wird nicht nur deutlich, dass das Bundesinnenministerium offenbar überhaupt kein Interesse an einer Strafverfolgung gegen die Täter hat, sondern eine geheime Infrastruktur für das Zensieren von Internetseiten plant", sagte CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn.

Technisch soll die "Erschwerung des Zugangs" durch die Umsetzung der Sperrlisten des BKA durch die ISPs vollzogen werden. Die betroffenen Domains, bei denen das BKA festgestellt hat, dass diese kinderpornographische Schriften im Sinne von § 184b des Strafgesetzbuches (StGB) beinhalten oder den Zugang hierzu vermitteln, sollen innerhalb von sechs Stunden durch die ISPs gesperrt werden. Warum das BKA nicht sofort durch polizeiliche Ermittlungsarbeit gegen die auf der Zensurliste gelisteten Urheber derartiger Materialien vorgeht, bleibt völlig unklar. Der CCC sieht dadurch bestätigt [3], dass nicht die tatsächliche Bekämpfung der Kinderpornographie und der Schutz der Kinder, sondern die Schaffung einer Zensurinfrastruktur im Vordergrund stehen.

"Es wird deutlich, dass das Bundesinnenministerium mit dem Thema Kinderpornographie und der Flankierung durch Familienministerin von der Leyen offenbar einen Bereich herausgesucht wurde, mit dem am ehesten gesellschaftliche Akzeptanz für Sperrmaßnahmen erreicht werden kann. Wenn aber eine solche Infrastruktur erst einmal vorhanden ist, wird eine Ausweitung auf andere Themenbereiche – seien es sogenannte terroristische Propaganda oder Verstöße gegen Urheberrechtsbestimmungen – ein Leichtes sein", sagte CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn.

Die offensichtlich verfassungswidrige Planung soll dabei nicht das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen, sondern durch zivilrechtliche Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der ISPs durchgeführt werden. Diese Art der Umsetzung durch eine Änderung der AGB eröffnet immerhin frustrierten Kunden ein Sonderkündigungsrecht und somit den Wechsel zu einem zensurfreien ISP.

Die im Vertrag scheinbar datenschutzrechtlich unbedenklich gehaltene Regelung, dass die ISPs das BKA lediglich über die Anzahl der Zugriffe auf die jeweils gesperrten Seiten informieren sollen, nicht aber über Personen, die einen Zugriffsversuch durchgeführt haben, sind zudem im Kontext der Vorratsdatenspeicherung (VDS) längst unterminiert.
Links:

* [1] Vertragsentwurf vom 11.02.2009
* [2] CCC Erklärung zu Freiheit im Netz
* [3] CCC Erklärung: Ausblendung von problematischen Inhalten schützt nur die Täter

Test der NextGEN Gallery

Wie vielleicht schon aufgefallen sein koennte, teste ich im Moment die das NextGEN Gallery Plugin fuer Wordpress - vielleicht eine Alternative zu Gallery2.

Montag, 16. Februar 2009

Everquest 2 - Totale Auswertung

Sony Online Entertainment hat, wie hier bei arstechnica zu lesen ist, 60TB (Terrabyte!), also alle Serverlogs, mit allen Daten, Chat, Handel, Onlinenzeiten, einfach allem - Forschern von der American Association for the Advancement of Science zu Verfuegung gestellt.
Stand bestimmt auch in den Terms of Service....*noch weniger Begeisterung fuer Sony*

Facebook - Terms of Service

Facebook - Terms of Service
Stand 4. Februar 2009

Zitate daraus:

Licenses

You are solely responsible for the User Content that you Post on or through the Facebook Service. You hereby grant Facebook an irrevocable, perpetual, non-exclusive, transferable, fully paid, worldwide license (with the right to sublicense) to (a) use, copy, publish, stream, store, retain, publicly perform or display, transmit, scan, reformat, modify, edit, frame, translate, excerpt, adapt, create derivative works and distribute (through multiple tiers), any User Content you (i) Post on or in connection with the Facebook Service or the promotion thereof subject only to your privacy settings or (ii) enable a user to Post, including by offering a Share Link on your website and (b) to use your name, likeness and image for any purpose, including commercial or advertising, each of (a) and (b) on or in connection with the Facebook Service or the promotion thereof. You represent and warrant that you have all rights and permissions to grant the foregoing licenses.

Submissions

You acknowledge and agree that any questions, comments, suggestions, ideas, feedback or other information that you provide to Facebook ("Submissions"), are non-confidential and non-proprietary. Facebook will be entitled to the unrestricted use of any such Submission for any purpose, commercial or otherwise, without acknowledgment or compensation to you.

Termination and Changes to the Facebook Service

The following sections will survive any termination of your use of the Facebook Service: Prohibited Conduct, User Content, Your Privacy Practices, Gift Credits, Ownership; Proprietary Rights, Licenses, Submissions, User Disputes; Complaints, Indemnity, General Disclaimers, Limitation on Liability, Termination and Changes to the Facebook Service, Arbitration, Governing Law; Venue and Jurisdiction and Other.


Ich halte das schon fuer starken Tobak, klar ist Facebook nicht der einzige Dienst mit wirklich krassen Terms of Service, mir geht das aber eindeutig zu weit.
Einfach mal die einzelnen Abschnitte in aller Ruhe lesen und begreifen *kopfschuettel*

Update:
Rechtliches findet sich hier.

CT das radio | online

Anthony and the Johnsons - Kiss my name

ZUM KOTZEN!

via CT das radio | online.

Samstag, 14. Februar 2009

1234567890

Fuer Nerds und Unixnutzer

date -d @1234567890

Sa 14. Feb 00:31:30 CET 2009

;-)

Mittwoch, 11. Februar 2009

Notfunk im Amateurfunk

Als Background... als ehemaliger THW'ler und aktiver Amateurfunker interessiert mich das Thema "Amateurfunkdienst zur Unterstuetzung bei Katastrophen" natuerlich.

Zur Jahreswende 1999 / 2000 haben DO9.. und ich ( DO2.. ) zusammen Notfunkbetrieb beim THW Landesverband in Mainz gemacht. Es handelte sich um eine bundesweit durchorganisierte Aktion unter der Beteiligung von DARC, THW, und anderen Organisationen ( BOS ). Wir hatten eine Art festen Plan, nachdem dann die einzelnen Stationen (mit extra zugeteilten DER Rufzeichen) abgerarbeitet wurden und ein Status ausgetauscht wurde. Das Mainzer THW, die Versorgung vor Ort, sowie wie die Hilfe von Ottfried ( K07 ) sind mir noch in allerbester Erinnerung. Was man vom damaligen DARC Vorsitzenden nicht sagen kann, gelinde gesagt war sein Verhalten unprofessionell und nicht der Sache zutraegelich. Soviel zur ( persoenlichen ) Geschichte.

Es gibt bei den Amateurfunkern schon einige sehr erfolgreiche Notfunkgruppen / Initiativen.

Hier der Link zum Notfunk-Deutschland e.V.

Man soltle nicht vergessen, dass es sich um private Initiativen handelt, viele der Aktiven machen dies zusaetzlich zu ihrem Dienst bei der entsprechenden Hilfsorganisation.

Von Seitens der Amateurfunker gab es wohl eine Anfrage an das Bundesamt fuer Bevoelkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der tatsaechliche Ablauf bzw. Hintergrund ist mir nicht bekannt.

Antwort BBK (PDF)

Es fallen mir allerdings einige Dinge im Schreiben auf, die ich hier erwaehnen moechte:

1. "Ihr Schreiben vom 12.09.2008" - Antwort ist vom 03.11.2008

2. Es wird auf das GMLZ, Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Laendern verwiesen.

3. ...Lagezentren der Innenministerien der Laender seien ueber mehrere, redundante Wege, auch von terrestrischer Kommunikation unabhaengige (Wege erreichbar)

4. "Aus diesen Gruenden ist eine Nutzung des Amateurfunkes zur Aufgabenerfuellung in meinem Haus nicht vorstellbar. Ich bitte daher um Verstaendnis, dass ein Gespraechstermin nicht sinnvoll erscheint."

Persoenliche Kommentierung:

Meiner Meinung nach fehlt es definitiv an Weitsicht. Ein bisschen mehr offizielle Unterstuetzung wuerde nicht schaden, auch gegenueber den engagierten Mitgliedern in den diversen Notfunkgruppen. Warum tut man sich in der BRD so schwer? Ein Schritt in Richtung des Modells wie es in den U.S.A. praktiziert wird waere wuenschenswert.
Mir sind Freiwillige Feuerwehren und THW Ortsverbaende bekannt, welche auf keinem unabhaengigen Weg erreichbar sind, da waere es doch schoen, wenigstens einen Plan in der Schublade zu haben, vorallem wenn er mit minimalsten / keinen Kosten verbunden ist. Diverse Grossereignisse ob nun lokal BRD ( Oderhochwasser ) oder weltweit ( Costa Rica, Tsunami 2006 ) mit erfolgreicher Amateurfunkbeteiligung sollten eigentlich Anregung genug sein.
Es waere schoen Bevoelkerungsschutz und Notfunk vereinen zu koennen, es muss ja nicht gleich ein Gesetz sein, aber eine offzielle Unterstuetzung / Empfehlung kann auch helfen.

Der Artikel soll nicht schaedigen, sondern anregen nochmal ueber das Thema nachzudenken - es ist eine Chance.

Viele Fragen offen bei der Vorratsdatenspeicherung

Wie man hier bei heise lesen kann,
heise online - 10.02.09 - Weiter viele Fragen offen bei der Vorratsdatenspeicherung,
haben es wohl immer noch einige nicht verstanden. Siehe meinen Artikel weiter unten... das nervt mich ja schon... jetzt wird gejammert... wie bei der Wahl von Bush damals oder aktuell der Braunen in Oesterreich..... Es gab jeweils eine Mehrheit. Geht mal z.B. zur Wahl.

Immer das gejammer, es nervt, es gab chancen zu klagen, haette man nutzen koennen (so wie ich ueber den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung). Verhaltensweise anpassen, entsprechende Dienste nicht oder anders nutzen, MUENDIG das Internet nutzen und sich damit beschaeftigen.

*Total genervt*

Dienstag, 10. Februar 2009

Rückblicke

Rückblicke, was bisher so geschah...

1. SPD Hessenwahl verloren, Ypsilanti weg vom Fenster, Hammerscheitel grinst sich eins.

2. Die MMORPG-Gemeinde und die entsprechenden Medien sollten sich mal gedanken ueber ihre Berichterstattung machen.
WoW seit Lichking Release nur gebastel an Latenzproblemen, Klassen/Spielbalance. Fuer das groesste MMORPG, 11 Millionen zahlende Spieler weltweit, ganz schoen arm.... Ausserdem laesst das Spielerniveau zu wuenschen uebrig, jeder will ohne Leistung und Koennen moeglichst hochwertigen Kontent / Ausruestung. (Gut, trifft auf andere Lebensbereiche zu - Stichwort: Berufsethos ;-) ). Scheint ein Nachteil eines "Massen"-Spiels zu sein.

Dagegen legt Runes of Magic mit jedem Patch super zu, an Inhalten, Stabilitaet und auch Gemeinschaft. Bleibt zu hoffen, dass Frogster nicht auf dumme Ideen kommt, und etwas Konkurenz die Mitbewerber anspornt.... immerhin ist das Spiel F2P (free2play)!

Age of Conan ist aus den Schlagzeilen verschwunden und nur noch eine Randerscheinung. Verbesserungen, mehr Inhalt und eine gute Gemeinschaft werden nicht erwaehnt... mein Eindruck, durch die entsprechende Altersfreigabe, reifere Spieler mit Alltags- / Realitaetsbezug. Macht Spass!

Everquest 2, noch weniger Nachrichten, extrem viel Inhalt, ausgefeiltes Spiel, sehr nette Gemeinschaft, mein einziger Kritikpunkt bleibt Sony. Sony, etwas mehr koennten sie fuer Europaeische User, Stichwort Gamemaster und Support schon tun... fuer mich lassen sich Verhaltensmuster zu Sony Professional Products erkennen... was auch nervt. Spieltechnisch empfehlenswert.

Ergaenzung Altersfreigabe:

WoW: USK ab 12 Jahre
Runes of Magic: USK noch keine bekannt....
(ich wuerde inhaltlich auf "ab 12 Jahre" tippen)
Everquest 2: USK ab 12 Jahre
Age of Conan: USK KEINE Freigabe (ab 18 Jahre)

EuGH weist Klage gegen Vorratsdatenspeicherung ab

Hier ist das entsprechende Dokument.

Dem Dokument ist kurzgefasst folgenden zu entnehmen, Zitat: "Der Gerichtshof stellt zunaechst klar, dass sich die von Irland erhobene Klage allein auf die Wahl der Rechtsgrundlage bezieht und nicht auf eine eventuelle Verletzung der Grundrechte als Folge von mit der Richtline verbundenen Eingriffen in das Recht auf Privatsphaere.

Der Gerichtshof stellt fest, dass die Richtlinie auf einer geeigneten Rechtsgrundlage erlassen worden ist."

Es ging nicht um unsere Grundrechte, dem Zugriff auf die Daten etc. sondern "nur" um Richtlinie an sich!

Jetzt ist der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung wieder am Zug, bzw. unser Verfassungsgericht kann sich endlich mal dem "Eilentscheid" annehmen... der jaehrt sich ja auch schon....